Bad poetry out of nothing!

August 31, 2006

der countdown läuft

Gespeichert unter: Flowers of Scotland — Ben @ 11:56

So, es ist soweit. Der Berg von Dingen, die heute im Laufe des Nachmittags alle in meiner grossen Seefahrertasche verzweifelt nach Platz suchten, ist weg. Alles verstaut. Bin müde und erschöpft, und dennoch nervös wie nie. Den ganzen Tag über dachte ich an die vielen schlimmen Dinge, die mir morgen am Flughafen ALLE passieren werden. Ich werde mich verlaufen, zu spät kommen, mein Gepäck wird durchleuchtet und anschliessend in die Luft gesprengt, weil zu viele kleine elektronische Teile darin sind, die alle wie ein nahöstlicher Bombenbaukasten aussehen, ich werde meinen Flieger verpassen, weil sie mich verhaften, und mich wegen eines Kugelschreibers in meiner Jackentasche und einiger arabischer Schriftzeichen auf meiner Adressliste für Bin Ladens Schwiegermutter halten. Die blonde Frau wird mich mit einem Lächeln um verzeihung bitten, es sei ja alles nur ein Missverständnis, und ich möge bitte meinen verpassten Anschlussflug in London entschuldigen. Eine Nacht im Flughafen später werde ich irgend wann in Glasgow landen, und David, der mich abholen wollte, ist längst nicht mehr da. Naja, ich hab mir jetzt mal seine Adresse besorgt. Aber wer kann wissen, ob mich der Taxifahrer dann nicht ganz wo anders absetzt, und mich als Willkommensgruss erst mal ausraubt??

Uff… der Koffer ist gepackt, ja… ich werde melancholisch. Denke an alles was ich zurück lassen muss. Meine ganze freiheit ist jetzt in diesem Koffer, und ich fühle mich klein. Ich sehne mich nach Deiner Schulter, und irgendein verlassenes Geräusch im Haus lässt deine Stimme in meinem Ohr flüstern… Ich lächle, als mir eine Träne über die Wange rollt… warum das alles… Es gibt keine Antwort, JETZT nicht. noch ein Glas Martini fürs Gemüt, und etwas Tee für die Nerven, dann gehe ich schlafen, und die Nacht – meine letzte hier – bricht über mich herein…

Namen…

Gespeichert unter: Funny / Wirres / Kurioses — Ben @ 2:02

Manche Menschen halten sich für besonders witzig, wenn sie ihren gestraften Kindern Namen auferlegen, mit welche jene dann durchs Leben rennen müssen, dem Spott und Hohn der Menschen ausgeliefert.

In der wunderbaren Kolumne des MIGOS-Magazins, deren Autor (Hausmann Bänz Friedli) immer wieder durch keusche und löbliche Artikel überrascht, fanden sich jüngst folgende amüsante Beiträge:

Ein Kind namens U Ha My Am

Lycra Caterpillar lebt

August 20, 2006

Flowers of Scotland…

Gespeichert unter: Flowers of Scotland — Ben @ 12:02

So, hiermit beginnt ein weiterer Abschnitt in meinem Leben. Ich überschreibe ihn mit „Flowers of Scotland“, denn, wie der bewanderte Leser bereits wissen wird, steht mein Auslandssemester bevor.

Ein normaler Mensch hätte sich wohl gesagt: „Fein, ich soll im WInter ins Ausland gehen? – Dann ist wohl Hawaï, Australien, Südamerika, Afrika genau das richtige für mich!“ – tja, ein normaler Mensch müsste man sein *seufz Ich liess mich weder von falschen Ferienträumen blenden, noch von der Illusion, ich könne irgend wann mal ferne Länder bereisen. Nein! Den wahren Forscher zieht es dahin, wo das Urgestein der Schöpfung an den Tag tritt, dort hin, wo die Luft Geschichte amtet, und die Menschen einfach und bescheiden sind, denn er weiss: Die Wahrheit liegt so oft in der Einfachheit. :)

Nun war meine Rechnung sehr einfach: a) Ich studiere Sprachwissenschaft, mit den Vertiefungssprachen Englisch und Italienisch. b) Ich war grade erst 4 Jahre in Italien. c) Ich war noch nie in einem englischsprachigen Land. d) Welche „variety“ ist ursprünglich, interessant, anspruchsvoll und wird wenn möglich in einer zweisprachigen Gegend gesprochen?

PING: „Schottland!!“ dröhnt es durch meine Hirnwindungen… hm… ob das eine gute Entscheidung war, und wie lange ich dort überleben werde, soll in den Nächsten Wochen und Monaten hier geschrieben stehen.

Am 1. September geht’s los… Auf nach Glasgow, wo die wirklich wilden Kerle wohnen!

Braveheart

August 17, 2006

>>> voice

Gespeichert unter: Bad poetry — Ben @ 10:30

Zart dringt Deine Stimme an mein Ohr.
Ich will sie trinken – Laut für Laut – von Deinen Lippen.
Doch wär’ diese Symphonie, wär’n diese Worte nicht von Dir,
Nackter Schall, ein Kreischen wär’s, das kalte Luft zerteilt.
Doch weil DU es bist, der jene Luft, mein Herz, zum beben bringt,
Drum juble ich, wenn sanft in mir sie wiederklingt.

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