Bad poetry out of nothing!

September 16, 2006

Of pasties, pies and Irn Bru!

Gespeichert unter: Flowers of Scotland — Ben @ 5:56

Orite…. now there are a couple of things, you just cant avoid coming across, wandering around in Glasgow. If you’re looking for cheap food, Glaswegians would point out to you a store called „Greggs„. and it really IS what you’ve been looking for!

Greggs @ St. Enoch You’re NEVER far from a „Greggs“ in Glasgow!

In these shops you find the most essential answers to your stomach’s requests. it’s all about pasties, pies and Irn Bru in there… but WHAT ARE these things?

A pastie seems to be a small baked leaf pastry thing, filled with different kinds of edables such as cheese and onion, minced meat, gravy(!)… a pie is basically the same, just with a different kind of dow around. Sure, even a vegetarian can live from Greggs… they sell salads, similar to the little round plastic boxes we know from McDonalds. Even sweets are found here… „It’s Greggs! – …and what will I have tomorrow?“

An alternative to Greggs, especially after 5 pm when Greggs closes it’s doors, are the many Chips Shops at every corner. But the things they sell are really against human nature, as the average size of a female scottish hip clearly proves… :-s These destroyers of beauty and harmony basically sell fat in different forms like battered saussages, battered haggis, battered MARS-bars, battered fish and of course… chips! but chips here are not what we know as the well-shaped tiny thin tasteful and crunchy things we are used to… NO! here chips are thick as a thumb, weak and drowned in old oil. They are served to make sure you’re full after slamming down the couple of saussages or what ever. and as if it was a secret tandency to cruelty of her’s, the lady would ask: „Salt & Vinegar, Sir?“ -“Sure! Go4it!! kill them, nasty lill bastards. chips don’t deserve a human death…!“

Irn Bru

But let’s think of more cheerful things… in Switzerland or Germany we would now think of things that make a good life a happy life. things like Coca Cola. …The Scottish have never been a people of copiers, they’ve always be en originals. They would think of a thing called IRN-BRU. Long ago they invented this orange-coloured, sweet thing, and originally called it „Iron Brew“. But then a new law was promoted in the UK, that forbidd this name, because Iron Brew neither contains iron, nor is it brewed… and again, Scottish mentality would triumph over laws that were put on them from „down south“… they simply modified the spelling of the name, maintining of course the proper pronunciation ['ain.bru]. Irn-Bru survived and has happily ruled the country ever since.

…You MUST see the TV-Ads they do for the stuff! „It’s Phenomenal!“ Cheers!

Hold on, little Hobbits! IRN-BRU 32, der Energy Drink! „WAKEY WAKEY!!!“

DIET Irn-Bru! (…wer’s mag)

…these and more are found in youtube.com! but hey, gotta check out the guys who put MENTOS in IRN-BRU! ;-)

September 4, 2006

„Toast auf den Earl of Sandwich“ oder „Das Land der Umlaute“

Gespeichert unter: Flowers of Scotland — Ben @ 11:58

SO! – Nach einigen Tagen komme ich nun mal dazu, mein bisheriges Abenteuer in Buchstaben zu fassen.

Mein Flug verlief soweit gut. Allerdings musste ich einmal mehr feststellen, dass der einst so hoch geruehmte Komfort des Fliegens wohl mit der Swissair damals ein fuer alle Mal gestorbensein musste… „Do you wish something to drink, Sir?“ – „Uh… yes, i’ll have some water, please.“ und schon wirft mir das blonde Laecheln ein weisses Saeckchen und ein Flaeschchen wasser zu. hm… „fly.nibble.enjoy.“ steht darauf… manche Werbetexter gehoeren einfach gevierteilt! oder man sollte sie mit dem Inhalt dieser Saeckchen – eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, Salzigen Backerbsen und Rosinen – ausstopfen!

Am Flughafen von London-Gatwick suche ich verzweifelt nach einer SandwichBar. Sushi an allen Ecken zu horrenden Preisen, aber keine normale Reiseverpflegung. Und wer in aller Welt will 3 Luxusuhren zum Preis von einer kaufen? und das auch noch mitten im Reisestress??? – Ich schliesse die Augen, folge meiner Nase ins Obergeschoss der FlughafenLounge, und stehe ploetzlich in einem Selbstbedienungsladen voll mit Sandwiches und kleinen ueberteuerten Wasserflaschen… Na schau. was man aus Filmen nicht alles lernen kann:

gand53.jpgIf in doubt, Meriadoc, always follow your nose.

Als ich um 18.55 local time (also bei Euch zu hause 5′ vor 20 Uhr) in Glasgow ankam, war ich erst mal gluecklich. Die Kontrollen an den Flughaefen wo ich umsteigen musste, waren erniedrigend, aber ertraeglich. „Would you take your shoes off, Sir?“ – „Would you lift up your hat for me, please?“

Als ich in die Ankunftshalle hinaustrat, stand David laessig an die Wand gelehnt und grinste. Wir kannten uns bis dahin ja nur aus dem Chat, und dank Webcam wusste ich, nach welchem Gesicht ich suchen musste. Wie schoen, wenn man nicht voellig alleine in einer neuen Stadt ist. Ich waere vermutlich einfach verloren gegangen :) Hm… Wollte Darren nicht auch da sein? Er hatte mir eine TxtMessage (so nennen die hier SMS) gesendet, dass er puenktlich sein wuerde…

David und ich beschlossen erst mal mein Gepaeck abzuholen, sprich meine Reisetasche, die etwas groesser und einiges dicker als ich selbst war. Unterwegs schrieb ich schnell eine Txt an Darren, und wir stiessen bei der Gepaeckausgabestelle aufeinander. Wie schoen, ihn wieder zu sehen!

David fuhr uns zu sich nach hause. Lieb wie er ist gewaehrt er mir hier in seiner Wohnung ein paar Tage Unterschlupf, waehrend ich einige Zimmer ansehe und mich dann fuer eines entscheiden werde. Ich stellte erst mal meine Sachen ab, dann gingen wir um die Ecke in einen kleinen Imbiss, und man ueberredete mich Fish ‘n Chips zu probieren. Darren nahm gleich mal Fried Haggis – eine schottische Spezialitaet – (basically ein haufen Schlachtabfaelle, die man bis zur Unkenntlichkeit zerkleinert, wuerzt und dann mit etwas gemuese in einen Schafsmagen stopft.) und zurueck in der wohnung liessen wir es uns schmecken.

Woran ich nicht gedacht hatte: Beim Reisen neigt mein Magen dazu, sich mit , wie ich vermute, praesuizidalen Hintergedanken zu deaktivieren, so dass Haggis und Fish und Chips wie eine fettige keule darin lagen, die nicht im traum daran dachte, mich jemals wieder zu verlassen… An diesem Abend blieb ich also zu hause, etwas blass im Gesicht, bewaffnet mit einem Glas Whisky, um meinen Magen gelegentlich zu reanimieren, waehrend David und Darren noch einen heben gingen.

Im Bett kamen mir einige Gedanken, die sich in den kommenden Tagen nach und nach bestaetigten: Der britische Akzent ist voll von Umlauten, aber es scheint sich keiner darum zu scheren. Im Gegenteil! Sie verleugnen es schlichtweg, oder weigern sich, zu gestehen, dass es zwischen einem einfachen U und einem UE einen hoerbaren unterschied gibt. Da! da wars schon wieder… „Would yUE come OEver, Benjamin?“ Hm… ich sehne mich nach meiner Schweizer Tastatur! – Man kann naemlich nicht mal schweizerdeutsch schreiben, ohne Umlaute (Schreibt mal „Hut“ und „Heute“ in schweizerdeutsch, und dabei die umlaute aufzuloesen! na, was kommt raus? „huet“! toll…)

Das war mein erster Tag, es sollten noch viele folgen…
man bezeichnet Deutschland (Schlaaand!) oft als das land der Verbotstafeln. Aber hier ist es schlimmer, wie ich beruhigend feststellte! Man geht kaum aus der Tuer ohne in freundlichstem Englisch darauf hingewiesen zu werden, man moege bitte eine 70£ strafe umgehen, indem man seinen Muell ordnungsgerecht entsorgt, man moege bitte in der Spur fahren, man moege in der Oeffentlichkeit keinen Alkohol kunsumieren etc. Auf dem Weg in die Stadt muss ich mal Pipi – David macht mich darauf ausmerksam, dass es „illegal“ sei, an einen Baum zu pinkeln. Hm… Ob ich das ueberstehen werde, ohne im Knast zu landen???

cheerz!

Ben

Tassen Tee: 6
Illegale Taten: 1 ;)

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